Schulprofil und Förderkonzept

Unsere Schule wurde nach dem österreichischen Dichter und Dramatiker

Franz Grillparzer
(geb.15. 1.1791 – † 21.1.1872)

benannt.

 

 

Schulprofil

Wir sind eine öffentliche traditionelle Volksschule und möchten allen Kindern eine gute Grundausbildung sowie soziale Kompetenzen mitgeben. Wir gehen verantwortungsbewusst, rücksichtsvoll und wertschätzend miteinander um.
Es ist uns ein großes Anliegen, dass sich Kinder, Eltern und Lehrerinnen in unserer Schule wohl fühlen.

 
Unsere Schwerpunkte sind:

  • Förderung der Kreativität durch jährlich wechselnde Zusatzangebote
  • Förderung besonders begabter Schülerinnen
  • Gezielte Förderung für alle Kinder, die dies brauchen (Förderunterricht, Lese- und Rechtschreibförderung,
  • zusätzlicher Deutschunterricht für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache)
  • Computer in allen Klassen
  • Stärkung der sozialen Kompetenzen
  • Besondere Beachtung von bewusster Ernährung und Bewegung durch Kooperation mit der NÖGKK und Teilnahme an den Projekten „Gesunde Volksschule“ und „Bewegte Klasse“
  • Teilnahme an Projekten und Wettbewerben

 

Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen,
es in sich selbst zu entdecken. (Galileo Galilei)

 


 

Förderkonzept der Grillparzer VS II

 Grundlage: Rundschreiben des bmbwk 11/2005 Besser Fördern
„Starke fordern – Schwache fördern“

  1. Individualisieren des Unterrichts u. differenzierte Unterrichtsgestaltung:
    Grundsatz: Keinen zurücklassen – rechtzeitig Fördermaßnahmen ergreifen
  2. Zusätzliche Maßnahmen:
    Förderunterricht
    Unverbindliche Übungen
  3. Frühwarnsystem ab dem 1. Semester:
    Die Klassenlehrerin muss für die betroffenen Kinder Fördermaßnahmen zur Vermeidung einer negativen Beurteilung erarbeiten (Lerndefizite analysieren, Stärken und Schwächen einbeziehen, sinnvolles Üben, Lernen lernen …) und mit dem Schüler/der Schülerin und den Erziehungsberechtigten besprechen = Kindern und Eltern erklären, wie ich etwas übe, lese, lerne…

 

Fördermaßnahmen, die schon durchgeführt werden:

Schwache fördern:

  • FÖU in jeder Klasse
  • Förderung von Schüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache
  • Sprachheilunterricht
  • Spezielle Leseförderung für Kinder mit Leseschwächen (festgestellt mit Hilfe des SLS und SL(R)T) – Einsatz spezieller Förderprogramme (Software) wie z.B. Audilex, Lesen u. Schreiben v. E. Traeger, Lesen 2000, Hanna und Co, Lesefit f. VS; Übungen zum sinnerfassenden Lesen (Angebote des Buchklubs) …..
  • Spezielle Rechtschreibförderung für Kinder mit Rechtschreibschwächen (festgestellt mit Hilfe des SLRT)
  • Muttersprachlicher Zusatzunterricht (Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Tschetschenisch und Türkisch)

Starke fordern:

  • Interessen- und Begabtenförderung: jährliche Teilnahme am Wettbewerb Känguru der Mathematik
  • Zusätzlicher Englisch-Unterricht

Weitere zusätzliche Maßnahmen:

  • Motivierende Lehr- und Lernformen; Lernen mit allen Sinnen (z.B. Buchstabentag in den 1. Kl., ….)
  • Entspannungsübungen, Fantasiereisen
  • Gesamtunterricht: Kurzturnen, Singen zwischendurch, Benützung des Schulhofes …Soziales Lernen: z.B. gute Schüler helfen schwächeren (Tutorensystem), Kindern mit nicht-dt. Muttersprache; Kinder mit anderer Erstsprache als „Dolmetscher“ ….

Was zeichnet fördernden Unterricht aus?

  • differenzierte Lernangebote
  • individuelle Zugänge
  • individuell notwendige Arbeitszeitunterschiede
  • Vorkenntnisse der Kinder (bes. Problematik mit Kindern, die kein Wort Deutsch sprechen …)

FÖU ist nicht gleich Nachhilfe!

Zusammenfassung:

Individuelle Förderung wird an der GVS II schon seit einigen Jahren umgesetzt. Entwicklung und Umsetzung eines pädagogischen Leibildes (Schulprofil): Schwache fördern / Starke fordern.

Gezielte Fortbildungsangebote dazu:

  •  Alle Klassenlehrerinnen besuchten eine Fortbildung zum Thema Rechtschreiben (Referent: Dr. Fröhler: Wie kann man am wirkungsvollsten fördern? – Wie zu messbaren Leistungsverbesserungen gelangen? – Wie „Legasthenie“probleme verringern oder gar vermeiden helfen? – Neue Antworten auf alte Fragen.)
  •   Förderdiagnostik und Frühförderung im Erstleseunterricht – Früherkennung von Schwierigkeiten im Lese- und Rechtschreibprozess nach 8 Schulwochen (Referentin: Dr. Rita Humer) – Teilnahme aller Klassenlehrerinnen
  • Teilnahme aller LehrerInnen am Qualitätszirkel LESEN

Dieses Förderkonzept wird jährlich adaptiert und laufend evaluiert.

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